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Montag, 2. Oktober 2023

Rapa Nui

  Rapa Nui ist ein Spiel mit Karten von Klaus-Jürgen Wrede, das 2011 bei Kosmos erschien. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Stammeshäuptlingen, die auf Rapa Nui, der Osterinsel, wichtige Entscheidungen zum Wohle ihres Stammes – oder ihres eigenen Ruhmes – zu treffen haben.

Jeder Spieler erhält seine Startkarten, wovon er den Holzfäller offen vor sich auslegt, und je 1 Opferkarte von jeder Sorte. Die Rapa-Nui-Karten werden gemischt und 16 Karten in 4 Reihen überlappend ausgelegt. Der Startspieler erhält Holzplättchen im Wert von 2, jeder folgende Spieler ein Holzplättchen mehr. Die Opferkarten werden sortiert und bereit gelegt.
Abwechselnd führen die Spieler folgende Aktionen aus:

Mittwoch, 20. September 2023

Carcassonne

 Carcassonne ist ein Legespiel von Klaus-Jürgen Wrede (Autor) und Doris Matthäus (Illustration). Erschienen ist es im Oktober 2000 im Münchner Hans im Glück Verlag. 

 In Carcassonne erstellen die Spieler mittels Zusammenfügen quadratischer Kärtchen bzw. Plättchen gemeinsam eine Landkarte. Durch Spielfiguren (Gefolgsleute) können die Spieler Städte, Straßen, Klöster und Wiesen für sich vereinnahmen und erhalten Punkte, sobald das jeweilige Gebiet abgeschlossen ist (mit Ausnahme der Wiese, deren Wertung stets erst nach Spielende Berücksichtigung findet) oder das Spiel endet, weil keine unverbauten Spielkärtchen mehr verfügbar sind. Nach der Wertung der auf der Landkarte befindlichen Gefolgsleute gewinnt derjenige Spieler, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte.

Sonntag, 10. September 2023

Der Kartograph

 Der Kartograph ist ein Spiel des Spieleautors Jordy Adan, das 2019 unter anderem bei Pegasus Spiele erschien. Es handelt sich um ein „Flip & Write“-Spiel, bei dem die bis zu 100 Mitspieler versuchen, die jeweils besten Ländereien zu kartographieren. 

Der Kartograph ist ein sogenanntes „Flip & Write“-Spiel, bei dem jeweils Karten aufgedeckt und danach etwas auf einen Block oder Zettel eingetragen wird. Es ist in der gleichen Phantasiewelt angesiedelt wie das Spiel Roll Player.  Die Spieler sollen im Auftrag der Königin Gimnax das Land kartieren, diese konkurriert dabei jedoch mit den Dragul, Monstern, die ebenfalls Anspruch auf die Ländereien erheben. Die Spieler versuchen, im Verlauf von vier Jahreszeiten möglichst viele Ruhmpunkte zu erringen, indem sie die Dekrete der Königin so gut wie möglich erfüllen; Gewinner ist der Spieler mit den meisten Ruhmpunkten. 

Qwirkle

 Qwirkle ist ein abstraktes Kombinations- und Legespiel von Susan McKinley Ross.  Gespielt wird es mit 108 Spielsteinen, auf denen sich Symbole in sechs verschiedenen Farben und sechs verschiedenen Formen befinden. Das Spielprinzip erinnert an Spiele wie Scrabble, Rommé, Domino oder Ishido. Durch eine gute Ausgewogenheit zwischen Glück und taktischen Möglichkeiten eignet es sich als Familienspiel, weist aber auch Elemente eines Strategiespiels auf. Gespielt wird es mit zwei bis vier Spielern, eine Partie dauert zwischen 30 und 45 Minuten. Der Name leitet sich vom englischen Wort quirky ab („spitzfindig“, „gerissen“).

 Die Grundidee besteht darin, aus vorgegebenen Steinen Reihen zu bilden. Dazu werden Steine auf dem Spieltisch waagrecht oder senkrecht aneinander gelegt. Eine Reihe besteht aus Steinen, die entweder alle mit der gleichen Form bedruckt sind oder alle die gleiche Farbe aufweisen.

Samstag, 9. September 2023

Dixit

 Dixit (lateinisch er/sie/es hat gesagt) ist ein einfaches Ratespiel mit hohem Kommunikationspotenzial. Es erschien 2008 im französischen Libellud-Verlag. Autor ist der hauptberufliche französische Kindertherapeut Jean-Louis Roubira, für die Illustrationen ist Marie Cardouat verantwortlich. Im deutschsprachigen Raum wird das Spiel von Asmodée vertrieben

 Zu Beginn erhält jeder Mitspieler sechs der Bildkarten. Wer an der Reihe ist, nennt einen Begriff, ein Wort, einen Satz oder ein Zitat zu einer seiner Karten, die er verdeckt in die Mitte legt. Die übrigen Mitspieler suchen aus ihren Handkarten eine aus, die dem genannten Begriff in etwa entsprechen könnte und legen sie ebenfalls in die Mitte. Alle in der Mitte liegenden Karten werden nun gemischt und offen ausgelegt. Jeder außer dem Spielleiter dieser Runde entscheidet sich nun für eine Karte, die er für die des Spielleiters hält und legt ein entsprechendes Plättchen verdeckt ab.

Donnerstag, 7. September 2023

Niagara

 Niagara ist ein Brettspiel von Thomas Liesching, das 2004 im Verlag Zoch erschienen ist. 

 Die Spieler bewegen kleine Holz-Kanus auf einem reißenden Fluss, um Edelsteine verschiedener Farben von flussabwärts gelegenen Buchten zu gewinnen und zum sicheren Strand zu bringen. Auf dem Weg lauern Gefahren, wie der Absturz über den Wasserfall oder räuberische Mitspieler.
Es geht darum, geschickt zu planen und die Züge der Mitspieler zu berücksichtigen.
Das ungewöhnlich geformte Spielbrett wird über die Schachtel gelegt und stellt den Fluss mit den Buchten dar.

Dienstag, 5. September 2023

Queendomino

 Queendomino ist ein Legespiel, das vom französischen Spieleautor Bruno Cathala entworfen wurde. Es erschien im September 2017 bei Blue Orange Games und im Pegasus Spiele Verlag. Queendomino ist der Nachfolger des Spiels Kingdomino. Es ist geeignet für 2–4 Personen ab 8 Jahren und dauert pro Spielerunde etwa 20–40 Minuten.

 Bei Queendomino handelt es sich um das Nachfolgespiel von Kingdomino und basiert ebenfalls auf dem klassischen Dominospiel. Das Ziel des Spiels ist es, mit den verfügbaren Lege- und Gebäudeplättchen das eigene Königreich so auszubauen, dass es möglichst große Flächen mit jeweils möglichst vielen Kronenplättchen aufweist und somit das wertvollste unter den Königreichen ist, wobei ein Königreich immer 5 × 5 Felder oder 7 × 7 Felder groß ist (je nach Spielvariante)
Die Dominosteine bilden auf der Vorderseite in bunten Farben 7 verschiedene Landschaftstypen ab (Feld, Wiese, Sumpf, Gebirge, See, Stadt), auf der Rückseite sind sie nummeriert.

Azul

 Azul ist ein Legespiel des deutschen Spieleautors Michael Kiesling, bei dem es darum geht, die Wände des portugiesischen Königspalastes in Evora nach dem Vorbild der südspanischen Alhambra mit prachtvollen Fliesen zu verzieren.  Trotz dieser thematischen Einkleidung wird Azul von der Jury, die es als Spiel des Jahres 2018 ausgezeichnet hat, als „abstraktes“ Spiel bezeichnet. Außerdem belegt Azul den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis 2018.
 Bei Azul handelt es sich um ein Legespiel, bei dem die Spielenden versuchen, möglichst viele Punkte durch die Kombination farbiger Fliesensteine auf ihrer Ablagetafel zu erreichen. Als Thema für das Spiel wurde der Auftrag des portugiesischen Königs Manuel I. gewählt, die Wände des königlichen Palastes in Evora nach dem Vorbild der maurischen Alhambra in Südspanien mit bunten Keramikfliesen (Azulejos) zu verkleiden.

 Zur Spielvorbereitung bekommt jeder Spieler eine eigene Spielerablage und einen Punktemarker, der auf den Start der Punkteleiste gelegt wird. Entsprechend der Anzahl der Mitspieler werden bis zu neun Manufakturplättchen kreisförmig in die Tischmitte gelegt. Die 100 Fliesen kommen in den Stoffbeutel, danach zieht ein Spieler für jedes Manufakturplättchen vier Fliesensteine und legt sie auf diesen ab.