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Mittwoch, 20. September 2023

Carcassonne

 Carcassonne ist ein Legespiel von Klaus-Jürgen Wrede (Autor) und Doris Matthäus (Illustration). Erschienen ist es im Oktober 2000 im Münchner Hans im Glück Verlag. 

 In Carcassonne erstellen die Spieler mittels Zusammenfügen quadratischer Kärtchen bzw. Plättchen gemeinsam eine Landkarte. Durch Spielfiguren (Gefolgsleute) können die Spieler Städte, Straßen, Klöster und Wiesen für sich vereinnahmen und erhalten Punkte, sobald das jeweilige Gebiet abgeschlossen ist (mit Ausnahme der Wiese, deren Wertung stets erst nach Spielende Berücksichtigung findet) oder das Spiel endet, weil keine unverbauten Spielkärtchen mehr verfügbar sind. Nach der Wertung der auf der Landkarte befindlichen Gefolgsleute gewinnt derjenige Spieler, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte.

Dienstag, 19. September 2023

Torres

 Das Brettspiel Torres ist ein Autorenspiel für zwei bis vier Personen von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling.
 Ziel des Spieles ist es, als Ritter des Königs von Kastilien möglichst große und mächtige Burgen aufzubauen.
Aus Burgbausteinen, die auf dem Spielplan zu ständig wachsenden Burgen aufgestapelt werden, versuchen die Spieler jeweils, ihre farbigen Ritter so zu verteilen, dass sie auf möglichst großen Burgen am höchsten postiert sind. Dabei ist zu beachten, dass keiner eine Burg besitzt und jeder an jeder Burg anbauen kann, solange die Anbauregeln beachtet werden. Diese lauten: Es dürfen keine Burgen durch die Bausteine verbunden werden. Eine Burg darf nur so hoch sein, wie ihre Grundfläche groß ist.

Tikal

 Das Brettspiel Tikal ist ein Autorenspiel von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, das 1999 mit dem Kritikerpreis Spiel des Jahres und dem Deutschen Spiele Preis ausgezeichnet wurde. E
Thema des Spiels sind Expeditionen zu versteckten Maya-Stätten in den Urwäldern Mexikos und Guatemalas, daher auch der Name in Anlehnung an die antike Maya-Stadt. Die Spielbrettgestaltung greift zahlreiche Motive der Maya-Kultur auf. Tempelebenen sind mit entsprechenden Maya-Zahlen versehen, die Grundidee der Erhöhung von Tempeln respektive deren schichtweise Freilegung korrespondiert mit der mesoamerikanischen Tradition des kontinuierlichen Überbaues alter Tempelanlagen.

Sonntag, 10. September 2023

Qwirkle

 Qwirkle ist ein abstraktes Kombinations- und Legespiel von Susan McKinley Ross.  Gespielt wird es mit 108 Spielsteinen, auf denen sich Symbole in sechs verschiedenen Farben und sechs verschiedenen Formen befinden. Das Spielprinzip erinnert an Spiele wie Scrabble, Rommé, Domino oder Ishido. Durch eine gute Ausgewogenheit zwischen Glück und taktischen Möglichkeiten eignet es sich als Familienspiel, weist aber auch Elemente eines Strategiespiels auf. Gespielt wird es mit zwei bis vier Spielern, eine Partie dauert zwischen 30 und 45 Minuten. Der Name leitet sich vom englischen Wort quirky ab („spitzfindig“, „gerissen“).

 Die Grundidee besteht darin, aus vorgegebenen Steinen Reihen zu bilden. Dazu werden Steine auf dem Spieltisch waagrecht oder senkrecht aneinander gelegt. Eine Reihe besteht aus Steinen, die entweder alle mit der gleichen Form bedruckt sind oder alle die gleiche Farbe aufweisen.

Samstag, 9. September 2023

Dixit

 Dixit (lateinisch er/sie/es hat gesagt) ist ein einfaches Ratespiel mit hohem Kommunikationspotenzial. Es erschien 2008 im französischen Libellud-Verlag. Autor ist der hauptberufliche französische Kindertherapeut Jean-Louis Roubira, für die Illustrationen ist Marie Cardouat verantwortlich. Im deutschsprachigen Raum wird das Spiel von Asmodée vertrieben

 Zu Beginn erhält jeder Mitspieler sechs der Bildkarten. Wer an der Reihe ist, nennt einen Begriff, ein Wort, einen Satz oder ein Zitat zu einer seiner Karten, die er verdeckt in die Mitte legt. Die übrigen Mitspieler suchen aus ihren Handkarten eine aus, die dem genannten Begriff in etwa entsprechen könnte und legen sie ebenfalls in die Mitte. Alle in der Mitte liegenden Karten werden nun gemischt und offen ausgelegt. Jeder außer dem Spielleiter dieser Runde entscheidet sich nun für eine Karte, die er für die des Spielleiters hält und legt ein entsprechendes Plättchen verdeckt ab.

Dominion

 Dominion ist ein Kartenspiel, mit dem Donald X. Vaccarino das Deck-Building-Genre begründete. Aus einem von Spiel zu Spiel variierenden Kartenangebot bauen die Spieler ihren persönlichen Kartensatz auf. Durch geschickten Einsatz von Aktions- und Geldkarten versuchen sie, ihr anfänglich schwaches Deck so zu stärken, dass sie am Schluss die meisten Punktekarten haben. Das Grundprinzip kann durch die in zahlreichen Erweiterungen enthaltenen Mechaniken vielfältig ausgebaut werden.

 Alle Spieler sind Herrscher eines Königreiches und starten mit wenig Geld und winzigen Ländereien. Über die von Zug zu Zug mögliche kontinuierliche Ergänzung aus einem Angebot von höherwertigem Geld und nützlichen Aktionen können die Spieler ihre Fähigkeiten erweitern, um schließlich ihr Reich mit größeren Ländereien auszubauen. Das Spiel gewinnt der Herrscher mit dem größten Reich.

Freitag, 8. September 2023

Hanabi

 Hanabi ist ein kooperatives Kartenspiel für zwei bis fünf Spieler von Antoine Bauza, das besonders von kommunikativen und deduktiven Spielelementen geprägt ist und zum Spiel des Jahres 2013 gewählt wurde

 Der Name des Spiels leitet sich vom Japanischen ab, wo hanabi (花火) „Feuerwerk“ (wörtlich: „Blumen-Feuer“) bedeutet. Ziel des Spiels ist, dass alle Spieler gemeinsam möglichst viele Karten passend ablegen, was mit einem farbenprächtigen Feuerwerk gleichgesetzt wird.
Eine Regel besteht darin, dass die Spieler ihre Karten „verkehrt“ herum (mit der Rückseite zum Spieler) halten, sodass jeder nur die Karten seiner Mitspieler sieht, nicht jedoch seine eigenen. Aus Hinweisen der Mitspieler wie „Diese beiden Karten sind Zweier“ oder „Du hast eine blaue Karte, und zwar diese hier“ können in Kombination mit Hinweisen aus früheren Runden Rückschlüsse gezogen werden, welche Karten ausgespielt oder abgeworfen werden sollten. Es steht aber nur eine begrenzte Anzahl von Tipps zur Verfügung – und nach drei Fehlern beim Ausspielen von Karten ist das Spiel für alle verloren.

Donnerstag, 7. September 2023

Kingdom Builder

 Kingdom Builder ist ein strategisches Brettspiel von Donald X. Vaccarino, welches 2011 von Queen Games mit Illustrationen von Oliver Schlemmer in einer deutschen, einer englischen und einer internationalen Version  (englisch, französisch, niederländisch, spanisch, deutsch) veröffentlicht wurde.
Kingdom Builder ist ein Aufbauspiel, in dem die Spieler die Rolle von Siedlern übernehmen, die jeweils ein eigenes Königreich erschaffen. Der Spielplan ist variabel zusammensetzbar. Ziel des Spieles ist es, am Ende das meiste Gold (bezeichnet hier die Siegpunkte) zu besitzen, die Bedingungen zum Erreichen dieses Ziels wechseln allerdings mit jedem Spiel durch die drei zufällig gezogenen Kingdom-Builder-Karten, welche die Bedingungen angeben, für die die Spieler Gold erhalten.
 

Keltis („Der Weg der Steine“)

 Keltis (Untertitel „Der Weg der Steine“) ist ein Brettspiel von Reiner Knizia aus dem Kosmos-Verlag (redaktionelle Bearbeitung: TM-Spiele). Es erschien 2008 mit Grafiken von Claus Stephan und Martin Hoffmann.
Die Spieler beschreiten Steinpfade, die sie zu immer mehr Punkten bringen. Da aber jeder Steinpfad im Negativen beginnt, ist es nur sinnvoll, Steinpfade zu betreten, auf denen man auch vorankommt.

 Jeder Spieler erhält zunächst acht Karten, die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Die Spieler legen abwechselnd eine ihrer Karten vor sich ab und ziehen eine ihrer Spielfiguren auf dem Pfad der entsprechenden Farbe vor oder legen diese ab, wenn das Anlegen nicht möglich ist oder ihnen nicht lohnend erscheint. Dabei bilden die Spieler für jede Farbe einen eigenen Stapel. Bei den eigenen Karten müssen diese entweder aufsteigend, absteigend oder von gleichem Wert sein. Wurde einmal eine aufsteigende Reihe gebildet, darf im weiteren Verlauf nur eine höhere oder gleichwertige Karte hinzugefügt werden. Bei absteigenden Reihen darf nur eine gleichwertige oder niedrigere Karte angelegt werden.

Thurn und Taxis

 Thurn und Taxis ist ein Brettspiel, das 2006 zum Spiel des Jahres gewählt wurde. Spieleautoren des Spieles sind das Ehepaar Karen und Andreas Seyfarth, es wurde vom Hans im Glück Verlag entwickelt und wird in Deutschland von Schmidt Spiele vertrieben. Es kann von zwei bis vier Spielern im Alter ab zehn Jahren gespielt werden.
Thurn und Taxis ist ein historisch an den Aufbau des Postsystems durch die reale Familie Thurn und Taxis angelehntes Spiel. Ziel des Spieles ist es, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation des 17. Jahrhunderts einen Postkutschenbetrieb mit möglichst langen und gewinnträchtigen Strecken aufzubauen. Es ist vor allem ein Taktikspiel, wobei der Spielerfolg im gewissen Maße vom Glück abhängt.

 Das Ziel ist es, Siegpunkte zu bekommen. Diese können durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst werden:
 Postkutschen, die mit der Länge der Routen verdient werden können.
 Bonuspunkte, die man z. B. bekommt, wenn man eine bestimmte Streckenlänge erreicht oder alle Städte in einem Land besetzt.
 Punkteabzug bekommt man, wenn man nicht alle Poststationen einsetzen konnte.
In jeder Runde muss man eine Stadtkarte aus einer Auswahl von sechs ausliegenden nehmen, eine von der Hand auslegen und damit eine Strecke auf- bzw. ausbauen. Variiert werden kann ein Zug durch Inanspruchnahme von einer von vier Amtspersonen. Entweder kann der Spieler
 zwei statt einer Stadtkarte nehmen (Postmeister) oder
 zwei statt einer Stadtkarten zur Strecke hinzufügen (Postillion) oder
 alle sechs ausliegenden Stadtkarten mit Karten aus dem Stapel austauschen (Amtmann) oder
 schneller Postkutschen bekommen (Wagner).
Wenn eine Route mindestens drei Städte beinhaltet, kann diese durch Platzierung von Poststationen abgeschlossen werden. Dabei hat der Spieler die Wahl zwischen
 allen Städten einer einzelnen Region auf seiner Route oder
 einer einzelnen Stadt pro Region, bei überregionalen Routen.
Wenn ein Spieler alle seine Poststationen gesetzt oder die Postkutsche der siebten Stufe erworben hat, wird die Runde zu Ende gespielt. Dann erfolgt die Endwertung.
 

Erweiterungen
Der Kurier der Fürstin
Im Magazin spielbox, Ausgabe 5/2006, wurde exklusiv die Erweiterung Der Kurier der Fürstin veröffentlicht. Diese besteht aus einer Figur und Adelsbriefen, die zusätzliche Unterstützung durch Amtspersonen ermöglichen.
Glanz und Gloria
Die erste offizielle Erweiterung Glanz und Gloria ist seit dem 29. Januar 2007 erhältlich. Inhaltlich stellt diese Erweiterung ein eigenständiges Spiel mit einem abgewandelten Spielmechanismus dar. Sie verfügt über einen komplett neuen Spielplan, der den Norden Deutschlands zeigt, und einen vollständigen neuen Kartensatz. Es fehlen allerdings die Posthäuser, die aus dem Grundspiel genommen werden müssen.
Alle Wege führen nach Rom
Die 2008 erschienene, zweite offizielle Erweiterung Alle Wege führen nach Rom, enthält 2 neue Varianten:
 In Die Audienz macht sich der Klerus auf, das neue Reisemittel für eine Audienz beim Papst zu nutzen. Die Spieler schicken in fünf Holzkutschen ihre Geistlichen auf den Weg nach Rom. Sie versuchen, die Kutschen so zu lenken, dass sie zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt ankommen. Mal gibt es lange Wege, mal kurze, und nur wer geschickt taktiert, wird zum Papst vorgelassen. Neben den Holzkutschen gehören Audienzplättchen und ein neuer Spielplan zum Material.
 In In Amt und Würden kommen neue Amtsplättchen, Übersichtstafeln und Siegpunkte als Material ins Basisspiel.

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 https://de.wikipedia.org/wiki/Thurn_und_Taxis_(Spiel)

Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar;

Codenames

 Codenames ist ein Familienspiel von Vlaada Chvátil, erschienen 2015 im Verlag Czech Games Edition und im Heidelberger Spieleverlag.

 Das Spiel ist in ein Agenten-Thema eingefügt, die beiden Teams (blau und rot) müssen ihre eigenen Agenten identifizieren und nutzen dazu die Hinweise, die ihnen ihr Teamleiter, der Geheimdienstchef, gibt.
Vor einer Runde werden 25 Karten mit je einem Codenamen in einem 5×5-Raster ausgelegt. Eine Codekarte markiert die 25 Felder mittels Farben als Agenten des roten oder blauen Teams (mit neun und acht Karten), Unbeteiligte (sieben) und Attentäter (eine). Diese Codekarte können nur die beiden Teamleiter (Geheimdienstchefs) sehen. Die Leiter geben jetzt abwechselnd ihren Mitspielern Hinweise, mit denen diese erkennen sollen, welche der Codenamen für eigene Agenten stehen.

Zooloretto

 Zooloretto ist ein Brettspiel für zwei bis fünf Spieler von Michael Schacht. Es erschien 2007 bei Abacusspiele und wurde zum Spiel des Jahres 2007 gewählt.
Als Zoobesitzer versuchen die Spieler einen möglichst erfolgreichen Zoo aufzubauen und dabei möglichst viele Besucher anzulocken.
 

Die Spieler versuchen in ihren jeweiligen Zoo so viele Besucher wie möglich zu locken. Dafür stehen dem Spieler Gehege verschiedener Größe zur Verfügung, in welchen unterschiedliche Tiere gehalten werden können. Bei einem Spielzug hat der Spieler drei Wahlmöglichkeiten. Zum einen kann er eine der noch nicht aufgedeckten Tierkarten aufdecken. Deckt er eine solche Karte auf, muss er sie auf einen Transportwagen seiner Wahl legen. Jeder Transportwagen hat Platz für drei Karten, sind alle Transportwagen belegt, darf der Spieler keine Karten aufdecken.
Weiterhin kann der Spieler einen Transportwagen nehmen, auf welchem mindestens eine Karte liegt. Die Tiere auf dem Wagen muss er dann entweder in ein Gehege stellen oder, wenn keins mehr frei ist, in den Stall. Für Tiere im Stall gibt es Minuspunkte. Hat der Spieler zwei Tiere derselben Art, aber unterschiedlichen Geschlechts im selben Gehege, bekommt dieses Paar ein Baby. Wenn das Gehege dafür zu eng ist, muss das Kind in den Stall. Nach der Aufnahme eines Transportwagens muss man aussetzen, bis alle anderen Spieler ebenfalls einen Transportwagen genommen haben.
Unter den Tierkarten befinden sich auch Sonderkarten, die zur Anwendung kommen, wenn der entsprechende Transportwagen gewählt wird: Extra Geld: der Spieler bekommt Geld. Verkaufsstand: Ein Kiosk kann auf speziellen Plätzen im Zoo errichtet werden. Dieser bringt bei der Wertung zusätzliche Punkte.
Weiterhin kann der Spieler Geldaktionen durchführen. Dazu zählen das Versetzen einer Tierkarte innerhalb seines Zoos, Tausch von Tierarten, Kauf bzw. Verkauf von Tieren anderer Mitspieler und der Ausbau des Zoos. Wenn die Tierkarten aufgebraucht sind, endet das Spiel. Je nach Anzahl der Tiere in den Gehegen und den Verkaufsständen erhalten die Spieler Punkte. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl hat gewonnen.
Erweiterungen
Drei Extragehege
Der Streichelzoo
Drei Zusatzgebäude
Die Wanderbaustellen (Beilage Spielbox)
Der Eisbär (Messe Special)
Riogrande Package (US) (Erweiterungen 1–5)
Der Gorilla
Der Grizzly
Das Rentier
Der Weihnachtsbaum
Die Auftragskarten
Das Sparbuch
Die Erlebnisbahn (Erweiterung zu Aquaretto)
Drei Mitarbeitertafel (Erweiterung zu Aquaretto)
Aquaretto (eigenständiges Spiel, das auch mit Zooloretto kombiniert werden kann)
Zooloretto XXL, die erste große Erweiterung in Schachtelform[1]
Zooloretto exotic, die zweite große Erweiterung in Schachtelform[2]
Zooloretto mini (siehe Aquaretto)
Zooloretto Boss, die dritte große Erweiterung in Schachtelform[

Der Name des Spiels „Zooloretto“ wurde nicht vom Autor gewählt, sondern auf den Internationalen Spieltagen 2006 durch einen eigens durchgeführten Namenswettbewerb entschieden.

 

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 https://de.wikipedia.org/wiki/Zooloretto

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Niagara

 Niagara ist ein Brettspiel von Thomas Liesching, das 2004 im Verlag Zoch erschienen ist. 

 Die Spieler bewegen kleine Holz-Kanus auf einem reißenden Fluss, um Edelsteine verschiedener Farben von flussabwärts gelegenen Buchten zu gewinnen und zum sicheren Strand zu bringen. Auf dem Weg lauern Gefahren, wie der Absturz über den Wasserfall oder räuberische Mitspieler.
Es geht darum, geschickt zu planen und die Züge der Mitspieler zu berücksichtigen.
Das ungewöhnlich geformte Spielbrett wird über die Schachtel gelegt und stellt den Fluss mit den Buchten dar.

Zug um Zug

 Zug um Zug ist ein Brettspiel des britischen Spieleautors Alan R. Moon, bei dem es um die Nutzung von Eisenbahnstrecken in den USA geht. Die englische Ausgabe erschien unter dem Namen Ticket to Ride. 

 Auf dem Spielplan sind verschiedene Orte sowie Strecken aus 1 bis 6 Feldern einer Farbe, die immer zwei Orte miteinander verbinden, eingezeichnet. Ziel des Spiels ist es, ein Eisenbahnnetz aus kleinen Kunststoffwaggons zu schaffen und dabei die meisten Punkte zu bekommen. Eine Möglichkeit, Punkte zu bekommen, ist die Nutzung von Strecken. Um eine Strecke zu nutzen, muss ein Spieler so viele farblich passende Wagenkarten ausspielen, wie die Strecke Felder hat, um anschließend auf jedes dieser Felder einen seiner Waggons zu setzen

Mittwoch, 6. September 2023

Alhambra bzw. Der Palast von Alhambra

 Alhambra bzw. Der Palast von Alhambra ist ein Brett-/Legespiel von Dirk Henn für zwei bis sechs Spieler, das 2003 von Queen Games veröffentlicht und im selben Jahr als Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde.
 Spielziel ist es, durch Auslage von quadratischen Spielkärtchen (Gebäuden) in seiner Alhambra möglichst viele Siegpunkte zu erreichen. Die Gebäudekarten müssen vorher mit Spielgeldkarten in vier unterschiedlichen Währungen gekauft werden. In jedem Spielzug hat der Spieler die Wahl, Geld zu bekommen, zu kaufen und zu bauen oder die Alhambra umzubauen. Durch die Erweiterungen kommen weitere Möglichkeiten hinzu.
Der besondere Reiz des Spiels ergibt sich aus der Kombination unterschiedlicher Spielelemente:
 Beim Kaufen eines Gebäudes darf man bis zu fünf Spielzüge durchführen, wenn man passend zahlt.
 Die Gebäudekarten haben teilweise durchgezogene Kanten (Mauern). In der Alhambra dürfen Mauern nur an Mauern grenzen.
 Bei den Wertungen wird auch eine möglichst lange Außenmauer der Alhambra prämiert, was allerdings die Möglichkeiten zum weiteren Ausbau einschränkt.
 Der Zeitpunkt der ersten beiden von drei Wertungen ist nicht exakt vorhersehbar.

 Die 1. Erweiterung – Die Gunst des Wesirs
Sie ergänzt das Ursprungsspiel um vier Regeln:
 Wesirstein: Erlauben am Ende eines Spielzuges Kaufen und Bauen, auch wenn man nicht an der Reihe ist
 Bauhütten: Angrenzende Gebäude der gleichen Farbe werden aufgewertet
 Wechselstuben: Es kann auch in zwei Währungen bezahlt werden
 Bonuskarten: Entsprechende Gebäudewerte werden verdoppelt
Die 2. Erweiterung – Die Tore der Stadt
Auch sie gibt dem Spiel vier neue Ergänzungsmöglichkeiten:
 Tore der Stadt: Erlauben es dort zu bauen, wo vorher Stadtmauern im Weg waren.
 Feldlager: Werten alle folgenden Gebäudekärtchen, die an der markierten Seite des Teils liegen, um einen Punkt auf
 Diamanten: Ersetzen jede andere Währung beim Kaufen, können aber nicht quasi als Joker in Kombination eingesetzt werden.
 Charakterkarten: Können ersteigert werden und haben unterschiedliche Fähigkeiten
Die 3. Erweiterung – Die Stunde der Diebe
Die dritte Erweiterung enthält wieder vier neue Erweiterungsmöglichkeiten:
 Diebe: Erlauben es dem Spieler, einen Geldschein außerhalb der Reihe zu nehmen (ähnlich wie die Wesirsteine der ersten Erweiterung)
 Mauern: Erlauben das separate Bauen von Mauern, um Lücken in der Stadtmauer zu schließen
 Wechselgeld: Das Wechselgeld bringt Münzen zurück, wenn man nicht passend bezahlt
 Fliegende Händler: Sie bringen Sonderpunkte, wenn man ihnen das richtige Gebäude baut
Die 4. Erweiterung – Die Schatzkammer des Kalifen
Auch diese Erweiterung enthält vier Ergänzungsmöglichkeiten:
 Schatzkammer: Enthält Schätze, die zusätzliche Punkte bringen
 Baumeisterkarten: Erleichtern den Umbau der Alhambra oder stocken den Geldvorrat auf
 Angreifer: Greifen den Palast an und führen u. U. zum Abzug von Siegpunkten
 Bazare: Bringen in der letzten Wertung zusätzliche Siegpunkte
Die 5. Erweiterung – Die Macht des Sultans
Auch diese Erweiterung enthält vier Ergänzungsmöglichkeiten:
 Die Künste der Mauren: belohnen den Kauf gleich teurer Gebäude mit zusätzlichen Siegpunkten.
 Die Karawanserei: verschafft das notwendige Kleingeld um passend zu zahlen.
 Die neuen Wertungskarten: wirbeln den festen Wert der Gebäudearten durcheinander.
 Die Macht des Sultans: erlaubt den gezielten Zugriff auf bestimmte Gebäude.
Mini-Erweiterungen
 Die magischen Gebäude werden nur auf den Internationalen Spieletagen abgegeben und führen sechs neue Gebäude ein, die als „magisch“ bezeichnet werden und jederzeit gedreht werden dürfen, um das Anlegen zu erleichtern.
 Eine weitere Mini-Erweiterung nennt sich "Medina" oder auch "Queenie 2: Medina". Diese Erweiterung war wohl auch für die Internationalen Spieltage vorgesehen, wird aber ebenfalls wie "Die magischen Gebäude" auch über Amazon und auch von Queen Games verkauft. Hier gibt es 9 neue Gebäudeplättchen; die Medinas. Je nach Anzahl dieser in der eigenen Alhambra gibt es bei jeder Wertung, sofern man die wenigsten besitzt eine gewisse Anzahl Minuspunkte.
Die 6. Erweiterung – Die Falkner
Auch diese Erweiterung enthält vier Ergänzungsmöglichkeiten:
 Die Falkner: Können zwischen vier gleichfarbigen Gebäuden gebaut werden.
 Der Bauplatz: Gebäude für die Hälfte des Kaufpreises reservieren lassen.
 Der Wechselschein: Wechselgeld für spätere Käufe benutzen.
 Die Portale: Erweitern die Stadtmauern

 

In der ersten Auflage hieß das Spiel „Alhambra“. Ab der zweiten Auflage wurde es aufgrund der Namensgleichheit mit einem anderen, bereits 1997 in der Schweiz erschienenen Spiel als „Der Palast von Alhambra“ herausgegeben.
Das unter der redaktionellen Verantwortung von Bernd Dietrich entwickelte Spiel beruht auf dem 1998 bei Queen Games erschienenen Brett-/Kartenspiel Stimmt so, das wiederum eine überarbeitete Neuauflage des 1992 in Dirk Henns Eigenverlag herausgekommenen Al Capone war.

 

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 https://de.wikipedia.org/wiki/Alhambra_(Spiel)

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Villa Paletti

 Villa Paletti ist ein von Bill Payne entworfenes Bau- und Geschicklichkeitsspiel für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, eine Partie dauert zwischen 15 und 30 Minuten.

 Im Erdgeschoss beginnend wird dabei Ebene für Ebene die Villa Paletti aufgebaut, indem von den Spielern reihum Säulen in drei verschiedenen Stärken der jeweiligen Farbe des Spielers auf die oberste Ebene gesetzt werden – dabei sind die Ebenen alle unterschiedlich geformt, was das geschickte Platzieren erschwert, mit jedem Geschoss wird das Gebilde fragiler. Eine neue Ebene wird aufgelegt, wenn der aktuelle Spieler meint, keine Säule mehr von unten entnehmen zu können, ohne das Gebäude zum Einsturz zu bringen. Meint ein gegnerischer Spieler, dies gehe doch, so kann er sich daran versuchen und bei Erfolg diese entnommene Säule aus dem Spiel verbannen. Das Spiel ist beendet, sobald das Bauwerk einstürzt oder niemand mehr eine Säule entnehmen kann. Der Sieger errechnet sich ausschließlich nach den auf der obersten Ebene stehenden Säulen. Dicke Säulen zählen mehr als dünne (3, 2 und 1 Punkt).
 

Allgemeines
Erschienen ist Villa Paletti im Jahre 2001 im Zoch-Verlag. Es ist für zwei bis vier Spieler konzipiert und richtet sich an Personen ab etwa 8 Jahren. Das Spiel wurde 2002 zum Spiel des Jahres gekürt.  Es existiert auch eine doppelt große Version des Spieles, das sich dann Palazzo Paletti nennt.

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 https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Paletti

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Camel Up

 Camel Up ist ein Brettspiel für zwei bis acht Spieler von Steffen Bogen. Das Spiel simuliert ein Kamelrennen. Die Spieler wetten aus der Position von Zuschauern heraus auf den Ausgang des Rennens. Sie spielen nicht mit einem festen eigenen Kamel, sondern können auf den jeweiligen Rundensieger und schließlich auch auf das „olle“ und „tolle Kamel“, den Gesamtsieger und Gesamtletzten des Rennens tippen und dabei Geld gewinnen. Der Lauf der fünf Kamele wird durch eine Pyramide mit fünf Spielwürfeln gesteuert, die nicht nur die Augenzahl, sondern auch die Reihenfolge der Würfel zufällig ermittelt. Durch den Umstand, dass die Kamele einander beständig Huckepack nehmen, kann auch das letzte Kamel meist bis zum Schluss noch als Sieger aus dem Rennen gehen.
Der Name kann aufgrund des Layouts der Schachtel sowohl als „Camel Up“, als auch als „Camel Cup“ gelesen werden.

 Im Mai 2015 erschien mit Camel Up: Supercup eine Erweiterung, die vier Module zum Basisspiel bietet.  2016 kam zudem Camel Up: Grand Prix of the Sahara heraus, das aus einem alternativen Spielfeld in Form einer Spielmatte besteht, bei dem zusätzliche Felder (Wirbelwind) eingeführt werden.
Ebenfalls 2016 wurde eine Kartenspielversion des Spiels unter dem Namen Camel Up Cards veröffentlicht.

2018 erschien unter der Marke Eggertspiele eine Neuauflage mit gänzlich anderem Design.

 

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 https://de.wikipedia.org/wiki/Camel_Up

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Colt Express

 Colt Express ist ein 2014 im Ludonaute-Verlag erschienenes Brettspiel von Christophe Raimbault, das 2015 die Kritikerpreise Spiel des Jahres  und As d’Or  erhielt. Thema des Spiels ist ein Zugüberfall im Wilden Westen. Statt auf einem Spielbrett wird in und auf einem dreidimensionalen Zug gespielt.

 Das „Spielbrett“ von Colt Express ist kein ebenes Brett, sondern ein dreidimensionaler Zug mit einer Lokomotive und Waggons, deren Anzahl von der Anzahl der Mitspieler abhängt. Die Reisenden dieses Zuges, die in dem Spiel nicht dargestellt werden, führen verschiedene Wertgegenstände (Geldsäcke und Rubine) mit sich. Ein Marschall mit Geldkoffer(n) begleitet den Zug. Die Spieler sind Banditen, die den Zug überfallen.

Dienstag, 5. September 2023

Kingdomino

 Kingdomino ist ein Legespiel des französischen Spieleautors Bruno Cathala. Es erschien 2015 im französischen Verlag Le Grand Massif, 2016 beim deutschen Verlag Pegasus Spiele.

2017 wurde das Spiel für den französischen Spielepreis As d’Or – Jeu de l’Année, das Spiel des Jahres und den Beeple Award nominiert. Sowohl den Preis für das Spiel des Jahres, als auch den Beeple Award konnte es gewinnen.

 Bei Kingdomino handelt sich um eine Weiterentwicklung des klassischen Dominospiels. Es geht den Spielern darum, mit Hilfe der verfügbaren Legeplättchen die Ländereien des eigenen Königreichs so auszubauen, dass es am Spielende das wertvollste unter den Königreichen ist.

Azul

 Azul ist ein Legespiel des deutschen Spieleautors Michael Kiesling, bei dem es darum geht, die Wände des portugiesischen Königspalastes in Evora nach dem Vorbild der südspanischen Alhambra mit prachtvollen Fliesen zu verzieren.  Trotz dieser thematischen Einkleidung wird Azul von der Jury, die es als Spiel des Jahres 2018 ausgezeichnet hat, als „abstraktes“ Spiel bezeichnet. Außerdem belegt Azul den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis 2018.
 Bei Azul handelt es sich um ein Legespiel, bei dem die Spielenden versuchen, möglichst viele Punkte durch die Kombination farbiger Fliesensteine auf ihrer Ablagetafel zu erreichen. Als Thema für das Spiel wurde der Auftrag des portugiesischen Königs Manuel I. gewählt, die Wände des königlichen Palastes in Evora nach dem Vorbild der maurischen Alhambra in Südspanien mit bunten Keramikfliesen (Azulejos) zu verkleiden.

 Zur Spielvorbereitung bekommt jeder Spieler eine eigene Spielerablage und einen Punktemarker, der auf den Start der Punkteleiste gelegt wird. Entsprechend der Anzahl der Mitspieler werden bis zu neun Manufakturplättchen kreisförmig in die Tischmitte gelegt. Die 100 Fliesen kommen in den Stoffbeutel, danach zieht ein Spieler für jedes Manufakturplättchen vier Fliesensteine und legt sie auf diesen ab.